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Baobab Fruit Company Senegal

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Ein Jahrzehnt für den Baobab

Mauro Ottaviani, ein Ingenieur aus Italien, der sein ganzes Leben im Ausland verbrachte, erkannte schon bald den beachtlichen Nutzen von Baobab.

In seiner Überzeugung wurde er bald von Prof. S. Manfredini, Ordinarius für Pharmazeutische Chemie an der Universität Ferrara, von der South Hampton University sowie von Gerald Wickens von den Royal Botanic Gardens bestärkt (vgl. Literatur).

1999 wurde von der Familie Ottaviani (Mauro, sein Sohn Pascal und Laudana Zorzella) die Verarbeitung der Frucht von Baobab aufgenommen. Dabei geht es in erster Linie um die mechanische Trennung der einzelnen Bestandteile der Frucht, der Saat und des Blattes. Im Mai 2005 wurde die Verarbeitungsstätte in der Nähe von Thiès (Sénégal) in Betrieb genommen.

Die Aktivität der Baobab Fruit Company Sénégal s.à r.l. (BFCS) erfreut sich der Unterstützung der senegalesischen Regierung, namentlich vom Präsidenten der Republik Maitre Abdoulaye Wade und von seiner Gattin Frau Vivianne. Ebenfalls wird unsere Tätigkeit von der USAID begrüsst und unterstützt [1.666 KB] .

Besuch

Besuch von Präsident der Republik Sénégal Maître Abdoulaye Wade und seiner Frau Vivianne bei der Baobab Fruit Company Sénégal

Die Verarbeitung

Die Ernte der Frucht und der Blätter passiert in neun Dörfern Tombacoundas, einer der dürrsten Regionen Senegals. Die Ernte ist für die Lokalbevölkerung von grosser Bedeutung. Die Verarbeitung von 140 Tonnen Frucht (2004) ermöglichen dank gesicherten und fairen Einnahmen eine sichere Existenz von über 800 Personen.

Dies ermöglicht aber ebenfalls eine strikte Qualitätskontrolle bereits in dieser Phase, denn nur ganze Früchte werden zur Weiterverarbeitung zugelassen. In der Tat würden gesprungene Schalen unweigerlich zum Verlust von Wirkstoffen sowie zum Wachstum von Schimmelpilzen führen. Vor allem diese Arbeit auf dem Felde, die von der Familie Ottaviani persönlich vorgenommen wird, ist ein wichtiger Bestandteil der tadellosen Qualität der verarbeiteten Frucht.

Die so geernteten Früchte werden dann in Thiès manuell und mechanisch verarbeitet. In dieser Phase entsteht die "Pulpe Nativ", die lediglich von der Saat getrennt wird. Ebenfalls getrennt werden die roten Fasern, die als längeren Bündel erscheinen. Die Blätter werden im Schatten getrocknet und grob zermahlen. Die Saat wird gereinigt. Über 44% des Fruchtgewichtes besteht aus der Schale und fällt somit als Abfall an.

Diese Rohstoff-Vorstufen gelangen dann nach Italien, wo sie in Poggio Rusco, sofern notwendig oder erwünscht, mechanisch mikronisiert werden. Zu diesem Zweck werden speziell konzipierten Schlagmühlen eingesetzt sowie eine anschliessende Windsichtung.

Rohstoffe und Dienstleistung

Die BFCS stellt lediglich Rohstoffe her, die für den Einsatz in Kosmetik, Nahrungsmittelergänzung und Lebensmitteln bestimmt sind. Es werden keine Fertigprodukte hergestellt.

Dazu stellt sich die ganze Crew der BFCS zur Verfügung, um die Entwicklung von Produkten aus oder mit Baobab zu konzipieren und zu ermöglichen. Dank der Erfahrung der verschieden Beteiligten, der internationalen Vernetzung und der Unterstützung von externen Wissenschaftlern sind wir in der Lage kompetente Beratung gerne zu leisten.